Wolkertshofen

Um das Jahr 1150 lässt sich ein Hartwic(us) de Wolfgertshoven nachweisen. 1183 schenkt Bischof Otto sein Gut Wolfgereshouen dem Domkapitel. Es liegt der altdeutsche Personenname Wolfgar zugrunde.  (Wikipedia)

Wolfgershoven, in einer Urkunde vom Jahre 1183 Wolfgershoven, bedeutet: zu den Höfen des Wolfger, d.i. des Wolfjägers, von wolf, Wolf, und ger, Speer, Kämpfer. R. Schr.: Wolfgershofen

Aus: Erklärung von tausend Ortsnamen der Altmühlalp und ihres Umkreises, Ein Versuch von Karl Kugler, Verlag Krüll’sche Buchhandlung, Eichstätt 1873, S. 88, Art. 121.

 Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Deckenfresko (siehe oben) im Langhaus in der Kirche St. Quirinus in Wolkertshofen wurde im letzten Jahrhundert renoviert. Der Maler ist unbekannt.

(Text von Anna Gruber)


Wissenswertes über Wolkertshofen

Das Brechhaus von Wolkertshofen

In jeder Ortschaft in unserer Gegend gab es Brechhäuser, die der Verarbeitung von Flachs dienten. Sie standen den Dorfbewohnern zur Verfügung um darin Flachs am offenen Feuer oder einem Ofen zu trocknen (dörren). Anschließend wurde der Flachs mit einer Flachsbreche gebrochen, um die Flachsfaser für die Leinenproduktion vorzubereiten. Durch die Brandgefahr in diesen Flachsdörren mussten diese Häuser außerhalb der Dorfbebauung liegen.

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