Willkommen beim Heimatverein Schuttergäu

Unser Verein widmet sich der Geschichte und den historischen Objekten des Bereichs um die Ortschaften Nassenfels, Wolkertshofen, Meilenhofen, Zell an der Speck, Adelschlag, Möckenlohe und Egweil. Die Landschaft ist geprägt durch das Schuttermoor im alten Donauflussbett und durch die Ausläufer des Jura. Archäologische Funde reichen zurück bis in die Altsteinzeit mit dem spektakulären Fundplatz "Speckberg" über die Kelten und die Römer, die mit dem Kastell in Nassenfels und mehreren Villen im Umfeld vertreten sind. Eine dieser Villen ist in Möckenlohe wieder aufgebaut.

Das frühe Mittelalter ist mit Gräberfeldern belegt, vom Hochmittelalter zeugt die Nassenfelser Talburg, die weithin in dem flachen Tal zu sehen ist.

Von der jüngeren Geschichte sind vor allem die schönen Dorfkirchen zu nennen, doch auch einige gut restaurierte Jurahäuser sind Zeugnisse der hiesigen Geschichte.

Der Erhalt der Zeugnisse unser Geschichte und die Pflege des historischen Wissens ist das Hauptanliegen des Vereins. 

1973 wurde der Verein auf Initiative von Wunibald Iser gegründet. 

 

Hier finden Sie einen kurzen Überblick zur Geschichte des Landkreises Eichstätt, in dem der Schuttergäu beheimatet ist:

Geschichte | Landkreis Eichstätt (landkreis-eichstaett.de)

Aktuelles

Jahreshauptversammlung am 09. April 2024

Am 09. April 2024 findet im Gasthaus "zum Bräu" in Nassenfels die Jahreshauptversammlung des Verein für Heimatpflege im Schuttergaeu statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem "Mitgliederehrung" und ein interessanter Vortrag unseres Vorstand Dr. Rieder.

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Adventsanblasen am 02.12.2023

Alljährlich am Vorabend des ersten Advents veranstaltet der Verein für Heimatpflege im Schuttergäu das traditionelle Adventsanblasen im Innenhof der Nassenfelser Burg. Einlass ist um 16:30 Uhr, Beginn um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Verein freut sich über Spenden.

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Objekt des Monats

Geschichte des Monats

Foto des Monats

Gefäß aus dem Mittelalter (1/24)

Es sind wohl mehrere Jahrzehnte her. Da wurde die alte Schreinerei Heigl abgebrochen und die neue Sparkasse gebaut. Dabei kam das beigefügte kleine Gefäß zum Vorschein und gelangte in die Hände des damaligen Direktors Siegfried Bötsch. Dieser schenkte es meiner ehemaligen Sekretärin. Es wurde dann ergänzt und als ansehnliches Exponat gestaltet.

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Römischer Goldring mit Gemmenstein (12/23)

Nassenfels, ehemaliger Kastellstandort und Zivilsiedlung Scuttarensium, ist schon lange für herausragende römische Funde bekannt. Exzeptionell ist nun der Fund eines römischen Goldrings mit geschnittenem Ringstein. Die leuchtendrote Gemme gehört zu den Intaglien mit vertieftem Relief auf der Oberfläche. Der rote durchscheinende Ringstein von 1,86 cm Durchmesser ist ein Karneol, ein besonders beliebter Stein für römische Gemmenringe.

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Steinbeil (10/23)

Es ist rund 7000 Jahre alt und stammt aus der Zeit der Bandkeramik. Es lag einfach auf der Oberfläche, nachdem die Archäologen die Fläche am Standort des neuen Schutterpark in Nassenfels zum Abbaggern freigegeben hatten. Fast wäre es verloren gewesen. Doch unser 1. Vorsitzender und Kreisheimatpfleger Dr. Karl-Heinz Rieder hat es zum Glück bei einer Nachbegehung gefunden.

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Jörg Schreyögg (11/23)

Nach dem 2. Weltkrieg hauste im Turm der Burg während der Sommermonate ein Künstler, der sich später im Süden Deutschlands einen Namen als Landschaftsmaler machte. Jörg Schreyögg wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf, sein Vater war Professor an der Karlsruher Kunstakademie, wo auch der Sohn sein Studium startete. Er setzte es in München und Wuppertal fort, bis er zum Militärdienst eingezogen wurde. Nassenfels war nach der Zeit auf dem Balkan und der Kriegsgefangenschaft sicher ein Ort, wo er durchatmen konnte. 

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