Kirche St. Martin
Bis 1947 stand die Egweiler Pfarrkirche in klassischer Ausrichtung Ost-West. (Sammlung Hans-Peter Gabler)
Erste urkundliche Erwähnungen von der Ortschaft Egweil stammen aus dem Jahr 847. Aber sowohl steinzeitliche, als auch keltische und römische Funde weise auf eine viel frühere Besiedlung der Egweiler Flur hin.
Einer Sage nach hat Egweil den Namen von den Römern. Ein römischer Hauptmann namens Egens, der im Nassenfelser Kastell stationiert war, ließ in der Egweiler Flur eine Villa bauen und bewohnte diese mit seiner Familie. Immer, wenn nun Soldaten zu ihrem Hauptmann geschickt wurden, hieß es: "Gehe in die Villa des Egens". Daraus wurde dann "Egeivilla". Die germanischen Söldner konnten den Namen nicht aussprechen und so entstand der Name Egweil.
Im Volksmund kursiert jedoch die Version, dass ein Fremder eines Tages auf dem Weg nach Neuburg an zwei ackernden Männern vorbei kam. Er sah links eine Ortschaft liegen. fragte wie sie heiße und ließ sich den Weg zeigen. Der Bauer sagte zu seinem Knechte: "Egg a weil!" Das hörte der Fremde und glaubte, das Dorf hab den Namen "Egweil". Über dem Eingang der Kirche ist heute noch eine in Stein gehauene Egge zu sehen und auch das Wappen von Egweil zeigt eine Egge.
( Aus "Sagen und Legenden aus dem Eichstätter Bezirk", Bränner & Daentler, 1929)
Das Wappen von Egweil
04.10.2026 17:16
Bis 1947 stand die Egweiler Pfarrkirche in klassischer Ausrichtung Ost-West. (Sammlung Hans-Peter Gabler)
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