Flieger, Andreas

Beim Rüben durchackern

Das Bild stammt von Andreas Flieger, Eichstätter Str. 22, seine Mutter ist eine geb. Kemmetter *01.01.1912 +13.01.1988.

Die Aufnahme dürfte um 1932 erfolgt sein und zeigt Michael Kemmetter, verschollen bei Minsk. Am 20. Juli 1944 hatte er zum letzten mal in die Heimat geschrieben.

Die Besonderheit beim Gaul, der übrigens aus Ried stammte,  ist der Mückenschutz auf den Ohren und der wie eine Brille auf den Augen sitzt.   

Flurname „Trudenfuß“, im Hintergrund die Bäume da geht’s den „Laubuck“ nauf in Richtung Möckenlohe.

1933 hat es beim Anwesen Flieger gebrannt, dabei sind die Pferdegeschirre mit verbrannt.

Neue Geschirre hatte man beim Sattler anfertigen lassen. Stammte vom „Littenbauer“, Familienname Thurner.

Michael Kemmetter beim Rübendurchackern.

Laut Andreas Flieger, wurde auf dem Bauernhof in Ried die Ochsen gegen Pferde getauscht, weil man mit den Ochsengespann nicht zurecht gekommen ist. Der abgebildete Gaul ist einer davon. 


Walburga Kemmeter

Hebammen bei einer Schulung. Erste von Links ist Walburga Kemmetter, geb. Schermer aus Nassenfels. Walburga war mit Xaver Kemmetter verheiratet. Xaver stammte aus Ochsenfeld vom "Ziegler". Ihr Vater Martin Schermer wohnte im Dachshaus (heute Römerstraße 2). Seine Eltern stammten wiederum aus dem Wittmeß-Wald bei Ochsenfeld, wo sie eine Ziegelei betrieben. Die Tante (Schwester der Mutter) wurde auch "Dachs Wabi" gerufen. Der letzte "offizielle" Einsatz als Hebamme war die Geburt von Ludwig Bauer (* 1941, + 2024).  Erst mit 70 Jahren hatte Walburga Kemmetter aufgehört und wurde aber dennoch danach mindestens noch einmal nach Wolkertshofen in das Anwesen mit dem Lebensmittelgeschäft Schielle (zuletzt Vogel) gerufen. 

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